Lüder und Heinrich Rutenberg
zwei Baumeister in Bremen.

Ein Projekt von Michael Weisser.

Lüder Rutenberg (1816-1890) und Heinrich Rutenberg (1859-1912) haben ihre Wurzeln in Jürgen Rutenberg, der um das Jahr 1700 in Grambke bei Bremen lebte. Landmänner, Brinkbesitzer und Maurer waren ihre Vorfahren und beide absovierten ihre Gesellenprüfung, machten ihren Meister und schufen mit ihren Straßenplanungen mehr als nur übliche Bauwerke im Stil des "Bremer Hauses".
Die beiden Rutenbergs waren nicht in der Bremer Innenstadt sondern im Stadtgebiet der Gemarkungen Schwachhausen und Fesenfeld tätig, bauten für sich und ihre Familien repräsentative Villen "Am Dobben 91" und in der "Lothringer Strasse 15" und prägten das Stadtbild von Bremen.

Am 6.6.2021 startet das Projekt "Die Rutenbergs".
Erforscht werden soll die Geschichte der Familie mit dem Schwerpunkt auf den beiden Maurermeister, Architekten und Baumeisten Lüder und Heinrich Rutenberg und ihren Bauwerken im Übergang von Handwerk zur industriellen Produktion vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung von Bremen im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

GESUCHT werden weitere Häuser) in den genannten Straßen, um dort die Ornamentik der Rutenbergs zu fotografieren.
Bitte melden unter MikeWeisser (et Yahoo.de


Lüder Rutenberg (1816-1890)
Baumeister und Brauereibesitzer.

1820 - Kohlhökerstraße >>>
1849 - Auf den Häfen >>>
1851 - Rutenstraße >>>
1854 - Pagenthornerstraße >>>
1865 - Am Dobben >>>
1865 - Mathildenstraße >>>
1865 - Humboldtstraße >>>
1874 - Herder Straße >>>


Heinrich Rutenberg (1859-1912)
Baumeister und Architekt.

1901 - Am Barkhof >>>
1892 - Elsasser Straße >>>
1904 - Hagenauer Straße >>>
1899 - Lothringer Straße >>>
1895 - [Graf] Moltkestraße >>>
1889 - Parkstraße >>>

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REFERENZBAUWERKE
Zum Vergleich der Ornamentik und des Baustils bei "Bremer Häusern" um 1900.

1845 - An der Contrescarpe Nr. 36
1907 - Außer der Schleifmühle Nr. 77
1907 - Blumenthalstraße Nr. 12A
1908 - Elsasser Straße 55
1909 - Blumenthalstraße Nr. 14
1909 - Delbrückstraße 10

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Das Projekt wird gefördert von der Rutenberg-Familienstiftung und unterstützt vom Staatsarchiv Bremen.