Der Riensberger Friedhof in Bremen
Ästhetische Feldforschung
von Michael Weisser.
Ein Beitrag zur Sepulkralkultur.


Gezeigt werden repräsentative Grabanlagen und Grabsteine aus der Zeit von 1875 bis 1935, die als Ausdruck von gesellschaftlicher Repräsentation und Würdigung, sowie als Zeichen für Verlust, Trauer, Hoffnung, Trost und Erinnerung stehen.
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Gezeigt werden bildnerische Kompressionen, die im Verlauf der ästhetischen Feldforschung auf dem Riensberger Friedhof in Bremen-Schwachhausen entstanden sind. Es geht um die Suche nach dem "Spirit" des Ortes und die Frage:
Inwieweit verändert sich die Wahrnehmung eines definierten Ortes durch die Erarbeitung und Kenntnis seiner Historie?!

In Arbeit


Ein Spaziergang durch Raum und Zeit. Beschreibungen des Garteninspectors Eduard Otto aus dem Jahr 1873, des Künstlers Arthur Fitger aus dem Jahr 1900 und des Direktors vom Gewerbemuseum in Bremen Prof. Emil Högg aus dem Jahr 1909 vermitteln zeitgenössische Informationen und Werte - diese werden durch aktuelle Bilder mit der Gegenwart verknüpft.



Auf den Gräbern sind nicht nur Grabsteine sondern auch persönliche Zeichen des Verlustes, der Trauer, der Zuneigung und der Erinnerung zu finden. Es sind Beigaben wie Kränze, Blumen und eine Vielfalt von persönlichen Objekten.



Der Riensberger Friedhof ist nicht nur ein Ort der Verstorbenen sondern auch ein Biotop der lebendigen Vielfalt zwischen Entstehen, Wachsen, Welken und Vergehen.



Auf dem Riensberger Parkfriedhof erlebt der Besucher das beeindruckende Wachstum von Eichen, Buchen, Kastanien, Erlen und Eschen sowie von verschiedenen exotischen Koniferen mit ihren Wurzeln, Stämmen, Rinden, Kronen, Ästen, Zweigen, Blüten, Früchten, Blättern und Nadeln.



Der Riensberger Friedhof zeigt nicht nur Bilder sondern ist auch akustisch belebt und voller Klänge und Stimmen, die man hören und manchmal auch fühlen kann.



Aufgelistet sind Namen zu deren Hintergrund Informationen gegeben und historische Dokumente vorgestellt werden. Es geht um den Einblick in Geschichten von Personen und Familien.
In Arbeit




Die Publikation zum Projekt -
erscheint Sommer 2021
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