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Bremerhaven - "typisch?"

Ästhetische Feldforschung & Kreative Intervention

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Im Jahr 2011 entstand im Verlauf von 7 Monaten eine Bildwelt, die den "spirit" der maritim geprägten Stadt Bremerhaven erforschte. Dokumentiert ist das Projekt in einem bleibenden Bildfeld in der Hochschule Bremerhaven >>> , als ausgedruckte Bildsammlung im Stadtarchiv und als digitaler Pool in der Werksammlung.

"0978 - Hafenwelten - pos", 2011 Edit 3/3, 100x100cm, Inkjet auf Leinen auf Keilrahmen.

Das Projekt "...typisch?" versteht sich als Hommage an den Maler und Stadt-Chronisten Paul Ernst Wilke (1894-1971) und an seine Heimatstadt Bremerhaven.

"Der "Wilke-Verein für Kunstförderung" in Bremerhaven hatte mich zu einem
Stipendium im September/Oktober 2011 eingeladen.
Zwei Monate lang wohnte ich im historischen Atelier, das sich der Bremerhavener Genremaler Paul Ernst Wilke (1894-1971) im Jahr 1948 in der Deichstrasse Am Alten Fährhafen gebaut hatte.
Das weiß-blaue Atelierhaus mit Ausstellungsraum, Schlafbereich und Badezimmer liegt direkt am alten Hafenbecken, wenige Meter von der Mündung des Geesteflusses in die Weser entfernt und wird Künstlern zur Verfügung gestellt, um als Ort der Inspiration zu wirken. Meine Inspiration war die urbane Ästhetik."
MW 2011

"0978 - Hafenwelten - neg", 2011 Edit 3/3, 100x100cm, Inkjet auf Leinen auf Keilrahmen.

Die Projektdaten:
Mit rund 6.000 Bildern wurde Bremerhaven im Verlauf von mehr als 7 Monaten zu Land, zu Wasser und aus der Luft digitalfotografisch erfasst.
Mehr als 7.000 Km wurden dabei zurückgelegt.
Aus rund 1.500 Bildern wurden 441 ausgewählt.
390 Bilder wurden im Wilke-Atelier ausgestellt. >>>
154 Orte sind in einem Stadtplan kartografiert. >>>

Ziel des Projekes war es, die Stadt jenseits ihrer Klischees NEU zu entdecken, ihre Spezifik in digitalen Bildern zu erfassen und das Ergebnis in einer Ausstellung zu präsentieren.

Um ein komplettes Jahr mit seinen Vegetationsveränderungen (Jahreszeiten) in digitaler Fotografie festzuhalten wurde das Projekt bereits im Januar 2011 begonnen und fand seinen endgültigen Abschluß im Winter 2011.

In einer ersten Phase wurde intuitiv, assoziativ fotografiert, wobei die City, die Häfen und das Naturschutzgebiet Luneplate die zentralen Themen waren.

In der zweiten Phase wurden Persönlichkeiten der Stadt aus den Bereichen Kultur, Politik, und Wirtschaft angeschrieben und gebeten, ihre 10 Favoriten unter dem Stichwort "typisch Bremerhaven" mitzuteilen. Weiterhin wurden Besucher des Ateliers in diese Fragestellung einbezogen. Die Fotografie dieser zweiten Phase erfolgte gezielt, systematisch.

Finissage im Wilke-Atelier, Am Alten Vorhafen
Bremerhaven, Freitag den 28. Oktober 2011
Begrüssung: Dr. Heinz Weber (Vorstand des Wilke-Vereins)
Zum Werk: Dr. Nicola Borger-Keweloh (Kunsthistorikerin) >>>

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