<<<< zurück

Speck / Nationalpark Müritz

Ästhetische Feldforschung: Die 800jährige Sommerlinde.

Sound: Audio in der Leiste starten >>>
Regenstimmung unter der Linde am 24. Juli 2017 um 6:00 morgens.











Die horizontale Kompression von 10 Einzelbildern und deren vertikale Schichtung ergeben ein Werk, das Formen und Farben zu einem neuen Bild verschmilzt und darin den "spirit" des Ortes erfasst:


Linde_Speck/Nationalpark Müritz_2017
Werknummer 1593, Format 100x100cm, Edition 3/3.

Der Nationalpark Müritz, das Weltkulturerbe der nahegelegenen Serrahner Buchenwälder sowie die Linde in Speck waren Orte einer energetischen Untersuchung des Imperial Feng Shui Masters Mark Sakautzky, die beschrieben sind. >>>

In Speck lebt eine Heimatforscherin und Chronistin, die sich unter anderem mit der Geschichte des Ortes und auch mit den Bäumen u.a. mit der Sommerlinde beschäftigt hat. In ihrer Publikation „Der Ort Speck, von den Anfängen bis zur Gegenwart“ erklärt die Autorin Gerhild Meßner die Bedeutung des Ortsnamens und beschreibt damit auch die Gegend:

„Das Wort Speck hat nichts mit Schweinespeck zu tun, sondern entspringt einer alten niederdeutschen Bezeichnung für Knüppeldamm oder Faschinenweg durch unwegsames Gelände. Meistens waren es moorige oder einfach nur feuchte Stellen, die überbrückt werden mussten. Am einfachsten ging das mit Stämmen gefällter Bäume.
Im gesamten Norden und besonders in unserem moorreichen Gebiet östlich der Müritz gab es viele solcher „Knüppeldämme.“

Im Kapitel über „Park und Bäume“ schreibt Gerhild Meßner auch über die spektakuläre Sommerlinde:

„Der älteste und eindrucksvollste Baum in Speck jedoch ist ohne Zweifel die sehr alte Sommer-Linde, deren geschätztes Alter zwischen 700 und 800 Jahren liegt. Bisher wurde spekuliert, dass sie ein Kultbaum der Slawen gewesen sei. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass der Baum als Zeichen deutscher, christlicher Besiedlung in der Mitte des 13. Jhs. gepflanzt wurde. „Die Linde – und nicht, wie oft behauptet wird, die Eiche – ist der Baum der Deutschen“.

Siehe: Gerhild Meßner, Der Ort Speck, von den Anfängen bis zur Gegenwart, in: Chronik , Schriftenreihe des Warener Museums- und Geschichtsvereins, Heft 32, Waren 2015.

<<<< zurück