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Gegenwartskunst als DigitaleKultur >>>

KUNST
ist m/eine radikal persönliche Betroffenheit!

Diese WEB-Suite RICE.de verbindet das Inventar eines Gesamtwerks der Medienkunst mit Metadaten über die einzelnen Artefakte oder Artefaktgruppen. Das Gesamtwerk besteht aus analogen und digitalen Bildern, Klängen und Worten sowie aus deren Vernetzung und deren Reflektion.

Das Medium "Bild" umfasst zweidimensionale, analoge Malerei, digitale Grafik, Fotografie, Videos und dreidimensionale Assemblagen und Objekte.
Das Medium "Klang" umfasst O-Töne und elektronische bzw. computerakustische Musikkompositionen.
Das Medium "Wort" umfasst analoge und digitale Veröffentlichungen in Form von verlegten Büchern und Manuskripten als Prosa, Lyrik, Essays, Interviews, Konzepten und Skizzen. Unter "Wort" sind auch Rezensionen und Beiträge anderer Autoren zum Werk erfasst.

RICE.de versucht an einem exemplarischen Beispiel Kunst und die Hintergründe ihres Entstehens auf informierende, irritierende und inspirierende Weise zu vermitteln.
Es handelt sich um ein Gesamtwerk, das im Verlauf der vergangenen 50 Jahre im Grenzbereich von analogen und digitalen Daten entstanden ist.
Anmerkung:
RICE.de ist optimiert für Firefox und das iPhone 7+.
Die vierstelligen Zahlenfolge unter Abbildungen ist die Inventarnummer, mit dem jedes Werk in einer separaten FileMakerDatenbank beschrieben ist. Die technischen Details sollen dieses Angebot nicht überfrachten und wurden deshalb ausgelassen.
Diese Suite befindet sich in einem anhaltenden Wachstumsprozess.

Die Artefakte entstanden weder um zu gefallen noch mit dem vorrangigen Ziel verkaufbar zu sein - sie sind vielmehr der sinnliche Ausdruck dessen, was mich in den Gedanken bewegt. Die notwendig kommerzielle Seite der Arbeit allerdings sichert die Zukunft meiner Beweglichkeit und finanziert Neugierde.

Die Sammlung meiner Artefakte nenne ich "Das Werk". Dieses Werk hat sich in den vergangenen 50 Jahren auf verschiedene Standorte privater und öffentlicher Sammlungen verteilt. Insoweit versucht RICE.de einen Überblick über das Ganze zu geben.

Das Werk steht für eine neue "ComputerKultur". Große Teile sind im ZKM/Karlsruhe, kleinere Sammlungen in der Kunsthalle Bremen, im Sprengelmuseum Hannover, in der Kunstsammlung des Landes Bremen, im Staatsarchiv Bremen, im Klaus Kuhnke Archiv für Populäre Musik und in Form von zahlreichen Installationen auf dem Campus der University of Applied Sciences in Kiel sowie auf dem Alsion-Campus der Süddänischen Universität in Sønderborg.

RICE.de ist mehr als ein Inventar! Über die Erfassung und Präsentation des Gesamtwerks unter verschiedenen Stichworten hinaus erfasst diese "Suite" ausdrücklich den Entstehungsprozess mit seinen Hintergründen und die Reflektion von Werken, sowie allgemeine Gedanken zum wechselseitigen Verhältnis von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Lebensalltag. Erst diese Gedanken machen das Entstehen der Werke möglich - sie sind ausdrücklicher Teil der materiellen Erscheinungsform.

Die Struktur von RICE bemüht sich, durch Kategorien wie Methoden, Themen und Projekte sowie durch die zentralen Arbeitsfelder "Compressed-World", "Computer-Kultur" und "Bremen-AN-Sichten" auch um Kommunikation und Reflektion in Publikationen und Texten. Unter "Archive" werden dazu verschiedene Übersichten angeboten.

RICE.de ist als Suite wie eine Architektur angelegt. Sie ist ein komponiertes Gebilde aus verschiedenen Räumen, die in ästhetischer, funktionaler, rationaler aber auch emotionaler Weise durch "Links" miteinander verbunden sind.
Die Zeichenfolge <<<< führt zurück und >>> führt weiter. Die Vernetzung erzeugt eine ästhetische und eine inhaltliche Vielschichtigkeit und Anmut, die wie eine Reise in eigenwillige Welten erlebt werden kann.

Das Thema dieser virtuellen Architektur ist "zeitgenössische Kunst", denn die Räume sind mit verschiedenen Werken gefüllt, die in experimentellen Prozessen verschiedene Formen angenommen haben.

Die Kunst um die es hier geht versteht sich ausdrücklich nicht als Dekoration, Ware, Wertanlage oder Prestigeobjekt sondern als wirksame Methode ein Leben zu gestalten und auszufüllen.

Insoweit ist diese Suite ein virtueller Raum, in dem es in einer steten Aktualisierung und Ergänzung um das Erfassen, Sammeln, Ordnen, Verbinden und Reflektieren von persönlichen Eindrücken, Erfahrungen und Kreationen geht.
Ideen werden materialisiert und nehmen Gestalt in Form von Bildern, Klängen und Worten an. Diese Gestalten wirken wie Bojen, sie senden Signale nach außen und suchen nach Reaktion.

Im Grenzbereich von analoger und digitaler "Datenverarbeitung" entstanden mehr als 1.700 Werke, die wesentlich unter zwei Arbeitsmethoden geschaffen wurden:

Die "Ästhetische Feldforschung" erspürt, erfasst, sammelt, ordnet, reflektiert und kommuniziert ausgewählte Atmospären, Orte und Themen in Bildern, Klängen und Worten.

Die "KreativKritische Intervention" versucht im Anschluß daran in die analysierte Lebenswelt einzugreifen und gestaltend zu wirken, um "positiv" zu verändern.

RICE.de dokumentiert und erläutert die Prozesse der Feldforschung und der Intervention und deren Ergebnisse anhand ausgewählter Beispiele und geht u.a. folgenden Fragen nach:

# Welche Kunst wird im digitalen Zeitalter möglich?
# Wie ändert sich der Arbeitsplatz des Künstlers?
# Inwieweit wirkt digitale Kunst in das Leben ein?
# Bleibt Kunst ein Träger von Sehnsucht?
# Kann heutige Kunst politisch wirken?
# Wie gestalte ich mein Leben in einer neuen Welt?

> Was ist "Ästhetische Feldforschung" >>>

> Wie wirken Worte >>> PDF

> Ist das Smarty mein AlterEgo? >>> PDF

Bei der Ambition, die praktische Übersicht über eine Ansammlung vieler Werke zu schaffen, entsteht zugleich ein neues Werk als subjektiver Kosmos der Anmutungen, der Kreationen, der Farben und Formen, der Tiefen, der Bekenntnisse, Sehnsüchte und (im wahren Sinn des Wortes) der Verstrickungen.

So entsteht unweigerlich ein Alter-Ego, eine Spiegelung die in einem Wachstumsprozess lebt.

KUNST bleibt eine radikal persönliche Betroffenheit!


Dieses Projekt wäre nicht möglich ohne Anregungen von anderen Menschen. Ausdrücklich bedanke ich mich bei dem Kultur- und Kunstkritiker Dr. Rainer Bessling, dem Kunsthistoriker und Theologen Dr. Dietrich Diederichs-Gottschalk, dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Hermann Rotermund, dem Spezialisten für Nanotechnologie Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Günter Rubahn, dem Physiker und Science Fiction Autor Prof. Dr. Herbert W. Franke, dem Kanzler der University of Applied Sciences Kiel Klaus Michael Heinze, dem Senator für Bildung a.D. Horst von Hassel, dem CEO des ZKM/Karlsruhe Prof. Dr. h.c. Peter Weibel, dem Informatiker Prof. Dr. Frieder Nake, sowie Dr. Bernd Loock; darüber hinaus dem leitenden Team der Staatsbibliothek Bremen Prof. Dr. Elmshäuser, Dr. Jörn Brinkhus, Jasper Dräger und Boris Löffler sowie der Leitung des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Bremen Dr. Frauke von der Haar und Dr. Karin Walter.

Die Abbildungen auf dieser Seite sind dem Projekt "ThinkAbouts" aus dem Jahr 2002 folgende entnommen >>>